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Zuwanderer entscheiden MIT!

Aber wo und wie ? Wir finden gemeinsam einen Weg ..

Ja, ich will dabei sein

MIT – Mitbestimmen, Initiieren, Teilhaben

Zuwanderer in Gremienarbeit

„MIT“ unterstützt direkt und indirekt die Integration von Drittstaatsangehörigen durch die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts auf lokal-kommunaler und regionaler Ebene.

Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung von Maßnahmen und Instrumenten zur Verbesserung der Teilhabe von Drittstaatsangehörigen an politischen und zivilgesellschaftlichen Entscheidungsprozessen zur Förderung von Integration von Drittstaatsangehörigen unter Einbindung aller entsprechenden gesellschaftlichen Akteure.

MIT entwickelt und erprobt dafür ein Trainings- und Strukturprogramm. Damit sollen die Teilhabe und Repräsentation von Drittstaatsangehörigen und allgemein Zuwanderern in kommunalpolitischen und lokalen und regionalen Entscheidungsprozessen verbessert werden.

Hintergrund

Entscheidungen zu Maßnahmen zur Förderung der Integration auf lokaler und regionaler Ebene werden auf kommunaler Ebene, also auf Ebene der Kommunalverwaltung, in Gremien, Ausschüssen, Räten und Beiräten getroffen.  Drittstaatsangehörige sind in diesen Gremien nicht oder äußerst selten und wenn, dann eher durch Zufall vertreten. Drittstaatsangehörigen fehlt die Kenntnis über das Funktionieren und die Rolle kommunaler und zivilgesellschaftlicher Entscheidungsprozesse auf lokaler und regionaler Ebene in Deutschland.

MIT möchte auf Grundlage der Möglichkeiten der Mitwirkung an kommunalen Entscheidungsprozessen sowie Meinungsbildungs- und Beschlussprozessen bei Vereinen und Verbänden in Filderstadt und der Region die Rolle und Funktion und damit Mitbestimmung von Drittstaatsangehörigen und ihren Organisationen und Interessenvertretungen ausbauen. In den Ausschüssen, Räten, Verbänden oder Vereinen stehen „Paten“ im Sinne von Mentoren oder Betreuern bereit, die nach dem MIT-Trainingsprogramm für Drittstaatsangehörige und mit ihnen verbundenen Migrantenorganisationen als Begleiter während der Pilotierungsphase zur Seite stehen und Orientierung und Hilfe in der  konkreten und praktischen Teilhabe geben.

MIT ist auf kommunalpolitischer Seite unabhängig, überparteilich, an keine Konfession gebunden, sondern arbeitet mit allen auf kommunaler Ebene in Filderstadt aktiven Strukturen zusammen.

Ziele

MIT verfolgt damit die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, erhöht Teilhabe und kommunalpolitische sowie zivilgesellschaftliche Partizipation von Drittstaatsangehörigen und führt damit, als zweites Ziel, zu einer Öffnung der Aufnahmegesellschaft und ihrer Strukturen und Einrichtungen.

MIT erprobt dabei Konzepte zur Weiterentwicklung partizipativer Stadt- und Stadtteilentwicklung mit besonderem Augenmerk auf die Teilhabe von Drittstaatangehörigen als Zugewanderte. Indirekt profitieren auch andere Zuwanderungsgruppen und die Aufnahmegesellschaft von den Maßnahmen. Migrantenorganisationen von Drittstaatsangehörigen sowie Migrantenorganisationen, die sowohl Drittstaatsangehörige wie auch EU-interne und EU-assoziierte Migranten vertreten werden durch Vertreter in Gremien und Vorständen zu Multiplikatoren und können so einen eigenen Beitrag zur weiteren Öffnung der Aufnahmegesellschaft leisten. Zugleich wird durch den verstärkten Dialog, das Einbringen von Wünschen, Meinungen und Perspektiven in demokratische Entscheidungsprozesse auf kommunaler Ebene der Entstehung von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung vorgebeugt.

Übergeordnetes Ziel von MIT ist das friedliche und kreative Zusammenleben in einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft in Filderstadt und darüber hinaus in allen Regionen Baden-Württembergs, der Bundesrepublik Deutschlands und Europas durch neue, durchaus „institutionalisierte“, aber auf Motivation und Freiwilligkeit beruhenden Formen und Methoden der kommunalen und zivilgesellschaftlichen Teilhabe und Mitbestimmung.

Das MIT-Training fördert das gesellschaftliche Engagement und Ehrenamt bei Drittstaatsangehörigen. Es bietet auch jungen Drittstaatsangehörigen Möglichkeiten der direkten Mitwirkung.

Projektablauf

Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren. Es ist in drei Phasen geteilt, die jeweils einem Jahr (12 Monaten) entsprechen

Phase 1: Bedarfserhebung und Entwicklung eines Trainings- / Ausbildungsprogramm für Drittstaatsangehörige zur Erhöhung der politischen Teilhabe durch Vermittlung von Wissen über kommunale, zivilgesellschaftliche Entscheidungsstrukturen und Motivationsanreize, kommunal und lokal aktiv zu werden; Stärkung und Einbindung von Migrantenorganisationen von Drittstaatsangehörigen; MIT-Konferenzveranstaltung zur gesellschaftlichen Teilhabe von Drittstaatsangehörigen und lokalen Entscheidungsstrukturen;

Phase 2: Erprobung und Durchführung der Trainingsmaßnahmen in drei Gruppen von jeweils 15 Drittstaatsangehörigen in Filderstadt und Region und parallel Vermittlung von Besuchen und Beisitzstellen in ausgewählten kommunalen Gremien und Beiräten sowie in Vereinen und bei NGOs, begleitet von einem vorbereitenden Programm für diese Gremien, Beiräte, Vereine und NGOs; MIT-Konferenzverstaltung zur Präsentation des Trainingsprogramms und strukturellen Veränderungen zur Schaffung von Teilhabemöglichkeiten auf kommunaler Ebene;

Phase 3: Dokumentation und Verbreitung der Ergebnisse, dazu Erstellung konkreter Handlungsempfehlungen für kommunale Entscheidungsträger und Politiker, für Vereine und Verbände sowie für Organisationen von Drittstaatsangehörigen zu Möglichkeiten der praktischen und juristisch möglichen Teilhabe an Entscheidungsprozessen; Übertragung der Erfahrungen auf Nachbarkommunen; MIT-Abschlusskonferenz zur nachhaltigen Verbreitung und Etablierung von Strukturen zur kommunalpolitischen und zivilgesellschaftlichen Teilhabe von Drittstaatsangehörigen an Entscheidungsprozessen in Baden-Württemberg, der Bundesrepublik Deutschland; Untersuchung und Empfehlungen für die Übertragbarkeit der Maßnahmen in andere EU-Mitgliedstaaten

Ihre Ansprechpartner

Mehmet Havlaci

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70794 Filderstadt

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Fax: 0711 4898707

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